THE BLACKOUT ARGUMENT: Eine sehr coole Frage, ehrlich

„Es ist immer wahnsinnig schwierig über die eigene Musik zu sprechen, vor allem wenn sie auf so natürliche Weise und vollkommen unkonstruiert entsteht wie bei uns!“, so Chris Zehetleitner, Gitarrist von The Blackout Argument. Die Münchner bringen mit „Remedies“ ihr neustes Album heraus. Melodischer und intensiver Hardcore, sowie sympathisch und authentisch. Unsere Fragen beantworteten der bereits erwähnte Chris und Sänger Raphael.

Chris, Hand aufs Herz. Wie oft hast du in den letzten drei Jahren folgendes geschrieben: „Hey, ich bin Chris Zehetleitner und spiele bei THE BLACKOUT ARGUMENT Gitarre…“

Chris: Hahaha, glaub mir, das ist NICHT der einzige Satz den ich die letzten 3 Jahre wiederholt geschrieben habe 😉 Aber hey, auf einmal mehr kommts nicht an also… HEY!! Ich bin Chris Zehetleitner und spiele bei THE BLACKOUT ARGUMENT Gitarre… 😉

Auf dem mir vorliegenden Pappschieber steht „For Fans of Comeback Kid, Boys Sets Fire, Rise Against, Evergreen Terrace and This Is Hell. Welche Band ist von der Auswahl her deine „Lieblingsband“ und was verbindest du mit dieser?

Chris: Yeah, ich mag alle Bands sehr gerne aber wenn ich eine wählen müsste wäre das ohne wenn und aber RISE AGAINST. Diese Band hat mich noch NIE enttäuscht und jedes Album das sie bisher veröffentlicht haben ist ein absoluter Hammer! Ich verbinde persönlich ziemlich viel mit RISE AGAINST und finde auch total super Zugang zu den Texten. Oftmals fühlt es sich so an als wären sie geradezu für oder über mich geschrieben. Ein Phänomen das ich leider nicht mehr mit vielen Songs/Bands erlebe.
Meine persönliche Vorliebe für RISE AGAINST heisst natürlich nicht, dass die Band auch der Haupteinfluss auf mein Songwriting für THE BLACKOUT ARGUMENT ist. Da ist es eher so dass du alle genannten Bands nehmen und eine Schnittmenge draus bilden musst um eine Idee zu bekommen wie das neue Album „Remedies“ klingt.

Raphael: Auch für mich gehören all diese Bands zu meinen Lieblingen. Die wichtigste dieser ist für mich BOY SETS FIRE. Mit 15 hab ich das erste mal BOY SETS FIRE gehört und seit dem gab es bis heute nie wieder einen Sänger, der mich mehr mit seiner Stimme und mit seinen Texten berührt hat. Nathan Gray hat einfach einen gewissen Ausdruck in der Stimme, den ich ansonsten noch bei keinem anderen Sänger gehört habe. Nathtan Gray ist einfach unglaublich authentisch.

Wichtig ist sicherlich: Was unterscheidet Euch von diesen Bands?

Chris: Ich denke dass alle genannten Bands einen sehr eigenen Stil haben und genauso ist es bei uns. Es ist immer wahnsinnig schwierig über die eigene Musik zu sprechen, vor allem wenn sie auf so natürliche Weise und vollkommen unkonstruiert entsteht wie bei uns! Es steckt kein großer Plan dahinter, vielleicht ist aber genau das der Trick. Wir haben uns also nicht VORHER überlegt, dass wir Einflüsse von den genannten Bands in unsere Songs einfließen lassen wollen. Es war eher so dass wir (und Lifeforce) die Platte angehört haben als sie fertig war und wir DANN diese Parallelen festgestellt haben. Was unsere Eigenständigkeit betrifft, so wäre ich sehr unglücklich gewesen wenn wir nur nach EINER der genannten Bands klingen würden. Zum Glück ist das nicht der Fall und ich könnte noch viele weiter Bands aufzählen deren Einfluss man auf „Remedies“ heraushören kann. Unterm Strich ist es dann einfach: THE BLACKOUT ARGUMENT 😉
Raphael: Stimmt. Unsere einzige „Vorgabe“, die wir uns gegeben haben, war, ein Rockalbum zu schreiben.

Ihr habt eure EP „Smile Like A Wolf“ kostenlos zum Download freigegeben. Im digitalen Zeitalter kann man vieles messen und analysieren. Hast du die genauen Zahlen, wie oft die EP eigentlich runter geladen wurde? Und, was mich auch interessiert, aus welchen Regionen am meisten? Auch aus den Staaten?

Chris: Natürlich haben wir auch ein Statiskik-Tool mit auf www.smilelikeawolf.com, der download-seit der online EP, implementiert. Der derzeitige Counter steht bei knapp über 11.000 echten Audio-Downloads, also keine Page-Visits o.ä., sondern tatsächliche Klicks auf „MP3“ oder „WAV“. Die meisten Leute die sich die Songs heruntergeladen haben waren natürlich aus Europa mit Deutschland als größten Anteil aber auch den USA, Japan, Russland, Südamerika, etc. kamen einige Klicks! Ich denke unser Wunsch, mit „Smile like A Wolf“ neue Kids zu erreichen, die vorher noch nie von uns gehört haben, ist in Erfüllung gegangen!

Nach drei EPs und eurem Debüt „Decisions“ ist „Remedies“ euer neuster Output binnen dreieinhalb Jahren. Woher der Elan, die Spielfreude und Wahn immer ständig mit der Band aktiv zu sein?

Chris: Wenn du jetzt noch die vielen Touren und Shows dazu rechnest, sowie diverse andere Projekte die wir im alleingang verwirklicht haben wie Webseiten, E-Cards, Multimedia features, drei Videos und und und könnte man schon meinen wir haben einen totalen Dachschaden hahaha! Aber der Trick ist ganz einfach: So lange es uns Spass macht, was wir tun und wir auch die Freiheiten haben es SO zu tun wie wir es für richtig halten, ist jedes Projekt, auch wenn es sehr Kraft-, Zeit- oder Kostenintensiv ist keine Qual sondern eine großartige Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Andere Leute Schrauben an Autos, Sammeln Briefmarken oder Malen nach Zahlen. Unsere Leidenschaft ist THE BLACKOUT ARGUMENT!

Raphael: Die meiste Zeit steckt ohne Frage Chris in die Band. Er managed alles und hat immer den Überblick. Wie er das alles mit seinen Jobs und seinem Privatleben unter einen Hut bekommt, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Ich hab eine kleine Realitysoap in Planung, bei der ich Chris mal eine Woche mit der Kamera begleite und das verkauf ich dann unter „So bekommen Sie ALLES in den Griff“…hahaha! Chris ist der Grund, warum THE BLACKOUT ARGUMENT so fleißig ist. Er pusht uns alle.

Was unterscheidet „Remedies“ von „Decisions“, abgesehen davon, dass auf „Decisions“ noch Sinan Akili am Mikro war und nicht Raphael Schmid?

Chris: So was sagt sich so leicht: „…da gab es halt einen line up wechsel, einer geht der andere kommt, no big deal“ aber in der Realität war dieser Line-Up Wechsel für uns das bisher einschneidenste Ereignis in unsere Band-Geschichte. Mit Raphael in der Band haben sich endlos viele Dinge geändert, sowohl intern als auch extern. Sein Einstieg bedeutete zudem für die Band einen deutlichen Stil-Wechsel. Obwohl die Songs und Riffs auf „Remedies“ teilweise schon stark an „Decisions“ erinnern, sind es Raphaels Gesangslinien die den Songs ein komplett anderes Feeling verleihen. Das ganze klingt direkter, deutlicher und „größer“ als Früher. Raphael hatte im Studio extrem viele gute Gesangs-Ideen mit deren Hilfe einige Songs noch mal ein ganzes Stück besser geworden sind. Ansonsten haben wir versucht, das Album produktionstechnisch aus der Metal-Ecke rauszuholen und ihm einen eher rockigen touch zu verleihen ohne dadurch jedoch Wucht oder Härte einzubüssen. Mit Hilfe des „Erlösers“ und vielen Diskussionen über Sound und Einstellungen ist uns das auch gelungen 😉

Euer Sänger Raphael hat in einem Interview mal gesagt, dass ihr „ein ehrliches Rockalbum ohne jeglichen Schnickschnack“ machen wollt. Was ist das deiner Meinung nach und auf welchen Schnickschnack habt ihr konkret verzichtet?

Chris: Für mein empfinden geht es bei Rock um Reduktion. Man hält die Songs im Ablauf bewusst simpel und wenn ein Part gut funktioniert und das transportiert was er transportieren soll, darf man er auch ohne Probleme 2-3 mal im Song auftauchen. Einige der besten Rocksongs bestehen aus nicht mehr als einer einfachen Strophe, einem Killer-Refrain und ein bis zwei coole Bridge-Parts.

Überflüssiger Schnick Schnack sind aus unserer Sicht:

* Übertriebene und zweckfreie Gitarrensoli
* Forcierte Taktbrüche und schräge Zahlzeiten
* Überflüssige oder unnötig komplexe Riffs, mögen sie auch noch so kreativ sein
* Keyboards, Samples, Cowbells, Schellenkranz und Film-Samples
Das heisst NICHT dass wir diese Dinge generell Scheisse finden. Bands wie CONVERGE, DILLINGER ESCAPE PLAN, MYELINE AND THE SONS OF DESASTER, TYPE O NEGATIVE, EVERYTIME I DIE, etc. setzen solche Elemente gezielt ein und gehören trotzdem zu unseren persönlichen Lieblingsbands. Auch für THE BLACKOUT ARGUMENT würden wir manches davon nicht generell ausschließen, nur für „Remedies“ hätte es keinen Sinn gemacht.
Als Gast habt ihr Rick von This Is Hell/ Soldiers gewinnen können. Wie kam es dazu?

Raphael: Wir haben 2007 einige Dates auf der Never Say Die Tour mit THIS IS HELL, COMEBACK KID, PARKWAY DRIVE, CANCER BATS und THE WARRIORS gespielt. Mit THIS IS HELL haben wir uns direkt gut verstanden. Mit Rick war ich seitdem ab und zu in Kontakt und als ich ihn gefragt habe, ob er Bock hätte, einen Guest Vocal für unser neues Album aufzunehmen, hatte er total Bock und hat gleich ein Studio in New York  organisiert. Rick’s Guest Vocal ist hammer geworden und ich freu mich schon, ihn auf der Euro Tour ans Mikro zu lassen.

Ihr werdet mit This Is Hell auf Tour gehen. Wenn ich mich nicht irre, ist es nach der Never Say Die Tour 2007 das zweite Mal, dass ihr mit ihnen unterwegs sein werdet. Wie sind Eure Erwartungen und worauf kann sich der Besucher freuen?

Chris: Stimmt, im März/April sind wir 4 Wochen mit THIS IS HELL und DEAD SWANS auf Tour und guess what, wir freuen uns RIESIG darauf! THIS IS HELL sind supercoole Typen und auch musikalisch passt das Package hervorragend. Wir freuen uns auf die vielen Länder in denen wir mit THE BLACKOUT ARGUMENT bisher noch nicht waren und darauf unsere neuen Songs sowohl Kids vorzustellen die diese bereits kennen und abfeiern, als auch Kids die noch nie von uns gehört haben. Wir werden auf jeden Fall jeden Abend alles geben!

Du bist wie ich, jemand der die 30 gerade überschritten hat. Euer Sänger Raphael ist 22/23. Gibt es da unterschiedliche Sichtweisen in Bezug und Einstellungen rund um das Thema „Hardcore“? Mit dem Alter betrachtet man viele engstirnige Themen doch lockerer oder?

Chris: Hahahaha NEIN! Das ist nicht korrekt 🙂 Ich werde am 9.2. erst 30, hab also noch ein paar Wochen Zeit hehehe! Das ist eine sehr coole Frage, ehrlich. Ich hab aufgrund meines Labels und meiner Agentur sehr viel mit Hardcore-Kids aller Altersklassen zu tun und spüre sehr oft diesen „Generations-Konflikt“ den du angesprochen hast. Ich selbst sehe das aber recht entspannt. Mir ist bewusst dass meine Vorstellungen von Hardcore aus den 90er Jahren stammen und mit dem was viele Kids heutzutage unter Hardcore verstehen nicht mehr viel gemein haben. Das ist vollkommen OK und da es sich bei Hardcore ja letztendlich um eine Jugend-Subkultur handelt wäre ich der letzte der darauf pochen würde dass meine Auffassungen und Ideen in 2009 noch uneingeschränkt funktionieren. Zwischen Raphael und mir ist der Unterschied diesbezüglich trotz Altersunterschied jedoch gar nicht so groß. Im Gegensatz zu vielen anderen Kids in seinem Alter versteht er Hardcore nicht nur als Mode- und Musikstil sondern mißt dem Begriff auch eine große Tiefe bei. Hardcore und auch Straight Edge haben sein Leben stark beeinflusst und ohne jetzt den großen Hellseher raushängen zu lassen, habe ich das Gefühl, dass ihn diese Dinge noch viele Jahre begleiten werden.

Raphael: Ich sehe das genauso. Uns faszinieren die selben Dinge an Hardcore. Straight Edge verbindet uns beide mit einer sehr tiefen und persönlich verankerten Lebenseinstellung. Es ist immer interessant, sich mit Chris über Hardcore /Straight Edge zu unterhalten, da er einfach viel mehr Erfahrung mitbringt und mir oft neue Sichtweisen weitergeben kann. Chris ist ein 90s-Kid und ich liebe den 90s-Hardcore und durch Chris „erlebe“ ich ihn auch noch über die Musik hinaus mit.

Viele deutsche Bands beklagen, dass sie kaum noch Chancen haben als Support von irgendwelchen US Bands dabei zu sein. Mit Marco von AVOCADO|BOOKING, deinem alten Wegbegleiter aus Paint The Town Red –Zeiten, sitzt ihr ja quasi an der Quelle, um bei namhaften Bands dabei sein zu dürfen bzw. auch solche Touren wie die Never Say Die zu spielen. Wie betrachtest du das?

Chris: Das mag für Außenstehende ein klarer Fall sein aber vielleicht hilft da mal ein Blick hinter die Kulissen 😉 Keine Band bekommt bei Avocado-Booking eine Spezialbehandlung, auch nicht wenn ein persönlicher Kontakt zu den Bookern besteht. Wenn eine Tour keinen Sinn macht wird sie nicht gebucht, so einfach ist das. Ich finde diese Policy klasse. Es bringt keiner Band etwas auf ein Package gebucht zu werden auf dem sie nix zu suchen hat.
Die andere Frage die ich mir seit Jahren stelle: Wieso sind Euro-Bands auf immer und ewig glücklich damit den Opener für US Bands zu spielen? Klar wenn sich keine anderen Optionen anbieten, warum nicht. Aber gerade bei größeren Acts, die locker als Headliner was reissen könnten frage ich mich warum sie sich immer wieder verheizen lassen. Es sollte viel mehr Touren geben wie die „Berlin Angst“-Tour Ende 2008. Drei Euro-Bands (FINAL PRAYER, WAR FROM A HARLOTS MOUTH und MAKE IT COUNT) haben es problemlos geschafft 6 ausverkaufte Shows hinzulegen. Für mich eine DER Touren des Jahres 2008.

Mit Let It Burn Records und Let It Burn Agency hast du zwei Dinge am Start, die auf der „anderen“ Seite des Musikbusiness stehen. Sind Musiker, die besseren „Manager“ im Musikbusiness?

Chris: Jein. Auf der einen Seite fließen natürlich extrem viele Erfahrungen die ich selbst als Musiker gemacht habe und mache in meine Arbeit mit dem Label und der Agentur ein. Auf der anderen Seite ist es unglaublich wichtig sich eine gewisse Objektivität und Außensicht auf Entwicklungen und Prozesse bei Bands und der Musikszene im Ganzen zu bewahren. Das ist oftmals schwierig wenn man selbst Musiker ist, aber ich denke ich bekomme das ganz gut hin.

Ich hab gerade auf der Let It Burn Agency Seite folgendes gelesen: „Band-development is our business“ und “Image and Identiy (We guide you on your way)”. Das klingt, so, als ob man jemanden an die Hand nimmt und ihm die Welt zeigt. Wenn man böse ist, kann man sagen, dass es Majorlabels mit ihren Marionetten auch nicht anders machen. Wo siehst du für dich den Unterschied?

Chris: Ich denke wenn man den Text als ganzes liest und diesen Satz nicht isoliert betrachtet wird deutlich, dass der Ansatz der LIB Agency nichts mit Manipulation zu tun hat sondern mit Hilfestellung. Ich hole meine Bands dort ab wo sie sind und die meisten Bands mit denen ich arbeite sind schon sehr weit. Sie wissen ganz genau wo sie hinwollen und haben konkrete Vorstellungen wie sie diese Ziele erreichen wollen. Meine Aufgabe ist dann letztendlich nur, ihnen alle Mittel zur Verfügung zu stellen die sie benötigen und ihnen als beratende Instanz zur Seite zu stehen. Das funktioniert wirklich prima so und geht kein bisschen in die Richtung: „ich bin der große Manager und zeig euch die welt“ sondern ist mehr wie ein sechstes Bandmitglied das fester Teil der Band ist und nur nicht mit auf der Bühne steht.

Wie schwer ist es mit Hardcore Musik – egal wie- seinen Lebensunterhalt zu verdienen?

Chris: Das kann ich dir nicht beantworten weil ich es nicht tue. Erstens brauche ich wie die meisten anderen Musikschaffenden noch einen „real world“ job um mich über Wasser zu halten und zweitens beschränken sich meine musikalischen Tätigkeiten nicht ausschließlich auf das Genre oder die Szene „Hardcore“. Sowohl mit dem Label, als auch der Agentur und letztendlich sogar mit der Band bin ich offen für alles und kann mir Entwicklungen in die verschiedensten Richtungen vorstellen.

München ist jetzt im Gitarren-Sektor nicht sonderlich beliebt. Die Stadt gilt ja schlechthin als sehr konservativ. Warum sollten wir dennoch alle mal in die Landeshauptstadt kommen, um dort mal Gitarrenmusik live zu erleben. Deine Chance der Werbung 🙂

Chris: Eigentlich gibt es nur einen Termin zu dem es sich wirklich lohnt nach München zu kommen um sich Stromgitarrenmusik anzuhören: Der 25.4.2009. Da findet nämlich im Backstage Club unsere „Remedies“-Releaseparty statt 😉 Ansonsten brauche ich glaube ich für München nicht groß Werbung machen, da wir als Band ja eh viel rumkommen.
Chris & Raphael | THE BLACKOUT ARGUMENT

Info: www.theblackoutargument.com

(Markus Tils)