BEATSTEAKS live@Köln

(02.12.2011, Köln, Palladium) Mal ehrlich: Hat jemand schon einmal ein schlechtes Beatsteaks Konzert erlebt? Nee, nicht wirklich, oder? Man kann es drehen und wenden wie man möchte, die Jungs aus Berlin sind live eine Bank!

Kein Wunder, dass das Palladium restlos ausverkauft ist und die Menge mit Spannung auf den Hauptact wartet. Doch bevor die Berliner die Bühne entern, stehen The Death Sets aus Brooklyn New York auf der Bühne. Das Trio – optisch erinnern sie an die Atzen – brettern kurzweiligen Punkrock runter mit elektronischen Samplern gemischt. Das kommt jedoch nicht so gut an, wie es sich vielleicht Beatsteaks Gitarist Bernd Kurtzke gewünscht hätte, der das Trio vorher ankündigte.

Was nach der Umbaupause folgt, kann man mit dem Wort „Grandios“ beschreiben! Sänger Arnim ist halt eine Rampensau und gleich vom ersten Ton an hat er die Menge im Griff. Das Publikum nimmt jeden Song der mit Hits bespickten Setliste euphorisch entgegen. „Milk & Honey“, „Jane Became Insane“, „Hand in Hand“, „Automatic“, „Cut Off The Top“ und „Let Me In“. Langeweile? Fehlanzeige!

Gitarrist Peter Baumann singt „Hey Du“ und Armin sampelt einige Musik-Klassiker und mimt den Hip-Hopper, während er im gleichen Atemzug die „Scheiss-Tribüne-Rufer“ auf charmante Art und Weise in ihre Schranken weist. Beatsteaks-Fans sollten eine Einheit sein und solche Rufe passen da nicht. Und einheitlich sitzt die Menge bei „Let Me In“ auf dem Boden um zum richtigen Zeitpunkt in die Höhe zu springen.

Damit auch der letzte zufrieden ins Bett fällt, gibt es noch zwei Zugabeblöcke, bei denen u.a. die famosen Nummern „Hello Joe“ und „I Don’t Care As Long As You Sing“ gewürdigt werden. Tolle Band, perfekter Abend.

Info: http://www.beatsteaks.de/

(Markus A. Tils)