THE GASLIGHT ANTHEM live@Kiel

(13.06.2012 Kiel, MAX) The Gaslight Anthem sind schon lange schon kein Geheimtipp mehr und je öfter sie in Deutschland touren, umso beliebter werden sie. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach den Jungs aus New Jersey groß ist. Neben den vielen Festivalsauftritten von The Gaslight Anthem sind es lediglich nur zwei Clubshows die auf dem Tourplan stehen. Dabei stand das Konzert in Kiel ganz unter dem Stern des Fußballs, denn an diesem Tag wurde das Konzert zeitlich vorgezogen, damit das Spiel Deutschland-Holland übertragen werden konnte. Gestört hat das offensichtlich niemanden. 

Der Beginn des Konzerts wurde durch ein Intro des Songs „Sabotage“ von den Beastie Boys eingeleitet bei dem man unglaublich viele mitgehende Köpfe bemerkt hat. Die Band eröffnete dann ihr Set mit „Drive“ ihres ersten Albums „Sink or Swim“ gefolgt von „Cassanova, Baby!“. Zwei sehr gute Songs, die die Stimmung sofort angeheizt hat. Das Publikum war sehr gemischt, von Familien mit Teenagern, über Punk-Rocker bis Altrocker war alles dabei. Die Band war unheimlich gut gelaunt und die Stimmung schwappte auch umgehend auf das Publikum über. Jeder sang und tanzte mit. So viel wie jeder eben nur geben konnte. Eine tolle Atmosphäre die ganz klar von der Band aus ging. Das Set war unglaublich toll abgemischt. Ein echt gutes Zusammenspiel aus allen drei Alben. Über Klassikern wie „We Came To Dance“ oder „Angry Johnny And The Radio“ freuten sich sicherlich die Langzeitkenner der Band. Was auffiel waren die vielen instrumentalen Spielereien, die The Gaslight Anthem sowohl in die Songs einbauten aber auch vor und nach Songs zum Besten gegeben haben. Mit dem Song „Great Expectations“ verließen die Jungs die Bühne. Aber die Fans wussten natürlich ganz genau welche Songs noch fehlen würden. Nach gefühlten 10 Minuten Applaus kam die Band wieder und spielten vier weitere Songs, darunter „American Slang“ und zum Abschluss „The ’59 Sound“. Mit 1,5 Stunden war dies ein echt langes Set, Hut ab!

Info: http://www.gaslightanthem.com/

(Marina Micic)