CHIODOS: Devil

CHIODOS: Devil

(Razor & Tie/Rough Trade) Mit neuem altem Sänger veröffentlichen Chiodos ihr viertes Studioalbum. Vor sieben Jahren verließ Craig Owens Chiodos und wurde durch Brandon Bolmer (Ex-Sänger von Yesterday’s Rising) ersetzt, der wiederum verließ 2012 die Band und so konnte Craig Owens wieder an seinen alten Posten. Aber auch Drummer Derrick Frost ist wieder mit von der Partie, der wie Owens vor sieben Jahren die Band verließ. Und wäre da nicht der neue Lead Gitarrist Thomas Erak (Fall Of Troy), Chiodos wären wieder komplett in ihrer Urbesetzung. Ein Hin und Her im Besetzungskarussell. Vielleicht deshalb scheint „Devil“ eine Art Neuanfang für die Band zu sein und der Titel selbst soll ja den täglichen Kampf mit dem Leben klarzukommen widerspiegeln. Auf jedem Fall war beim letzten Album „Illuminaudio“ deutlich zu spüren, dass Owens Gesang doch viel ausmacht und dieser gefehlt hat. Obwohl man nicht vergessen darf, dass Brandon Bolmer kein schlechter Frontmann war. Nichtsdestotrotz besteht kein Zweifel daran, dass Chiodos mit der Stimme Owens steigt und fällt. Aber auch der neue Einfluss von Thomas Erak macht sich positiv bemerkbar. Mit „Devil“ präsentiert sich die Alternative-Rock-/Post-Hardcore-Band aus Flint, Michigan sich in gewohnter Qualität. David Bottrill (Tool, Muse, Stone Sour), der das „Devil“ produzierte, hat gute Arbeit geleistet. Vieles auf „Devil“ hat man zwar schon mal gehört und es fehlt etwas das Salz in der Suppe. Ein paar Kracher hätten den Herrschaften hier wirklich gut getan.

6.5 out of 10 stars (6,5 / 10)

Info: www.chiodos.com