THE BIRDS OF SATAN: THE BIRDS OF SATAN

THE BIRDS OF SATAN

(Shanabelle Records/Rough Trade) Nachdem Foo Fighters Drummer Taylor Hawkins zusammen mit Mick Murphy und Willy Hodgen bereits mit Chevy Metal eine Coverband am Start haben, macht das Trio ernst, nennt sich The Birds Of Satan und anstelle von Coverversionen der Marke Black Sabbath oder Van Halen werden eigene Songs veröffentlicht.

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen bzw. hören lassen. Innerhalb einer Woche war das Album im Kasten und da Hawkins parallel am neuen Foo Fighters Album arbeitet, schauten seine Bandkollegen Dave Grohl und Pat Smear vorbei und gaben ein kleines Stelldichein. Es scheint, dass bei den Herrschaften eine ausgelassene Stimmung herrscht und man Spaß an der Musik hat. Und diese Unbefangenheit hört man dem Album an. Der epochale Opener „The Ballad of the Birds of Satan“ mit einer Spielzeit von fast 10 Minuten ist eine passable Rockhürde, die über den Rest des Albums ein wenig hinwegtäuscht. Die sechs weiteren Nummern sind auf jeden Fall leichter verdaulich und rockiger ausgelegt und erinnern weitgehend an die Queens Of The Stone Age oder tendenziell an die Foo Fighters. Aber wer will das den Herrschaften verdenken? Die Songs sind gut und sprechen für sich. 34 Minuten Rockmusik, die das Warten auf das neue Foo Fighters Album ein wenig erleichtern.

8 out of 10 stars (8 / 10)

Info: www.thebirdsofsatan.com