MANDO DIAO: Aelita

MANDO DIAO- Aelita

(Vertigo Berlin/Universal) Das erste richtige Mando Diao Album nach fünf Jahren voller Greatest Hits, einem Unplugged Album und der seltsamen Sammlung von vertonten Gustaf-Fröding-Gedichten.  Die Erwartung ist hoch und der Fan bekommt eine Überraschung geboten. Die Single „Black Saturday“ kennt man bereits aus dem Radio und man weiß schon, dass die Schweden für „Aelita“ die 80er Jahre für sich entdeckt haben. Mando Diao lassen den Synthie-Pop aufleben und Fans der ersten Stunde den Magen umdrehen. Haben Gustaf Noren und Björn Dixgard etwa zu viel Blutgeleckt mit ihrem Dance-Projekt „Caligola“? Es scheint so! „Aelita“ ist ein experimentierfreudiges Werk geworden, mal erklingen Western-Gitarren (Wet Dreams) oder  der Bass dominiert durch die einzelnen Tracks. (If I Don’t Have You, Child). Der heiß erwarteten Nachfolger von „Give Me Fire“ ist enttäuschend und lässt nur hoffen, dass Mando Diao diese musikalische Schaffensphase schnell hinter sich lassen.  Mit „Rockmusik“ hat es nur noch im entferntesten Sinne zu tun. Schade.

4 out of 10 stars (4 / 10)

Info: www.mandodiao.com