Opiliones: The Heart Of A Harvest Man

Opiliones: The Heart Of A Harvest Man

(DIY) Ich google mal nach Aschau am Inn. Klar, wenn ein Ort „am Inn“ liegt, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in Bayern. Man muss schon die Ansicht vergrößern, um schließlich zu erkennen, dass Aschau am Inn genau zwischen München und Burghausen liegt. Auf den Bildern wirkt der Ort verschlafen. Aber so verschlafen kann es jedoch nicht sein, schließlich gibt es hier vier Herrschaften, die unter dem Namen Opiliones Punkrock spielen und teilweise noch bei der Post-Hardcore Band Kenzari’s Middle Kata aktiv sind.

Auf „The Heart Of A Harvest Man“ zeigen Opiliones ein Faible für eingängige Melodien und ausgefeilten Arrangements. Hier wird nicht nur gesungen, hier darf auch an der richtigen Stelle geschrien werden. Die Gitarren schrammeln und genießt es den 14 Songs zuzuhören. Die Songs sind kurzweilig und bieten doch einiges an Abwechslung. „The Heart Of A Harvest Man“ zieht den Hörer in seinen Bann und man wagt es nicht, nicht bis zum Ende durchzuhören. Gemastert wurde die Scheibe übrigens von Guido Lucas (BluNoise), der in Kennerkreisen alleine schon als Qualitätsgütesiegel gilt. Der findet sogar, dass man hier solche Koryphäen wie Guided By Voices oder Silver Jews heraus hört. Ein Ritterschlag.

7.5 out of 10 stars (7,5 / 10)

Info: www.facebook.com/pages/Opiliones/610368162355312?fref=ts

Auch mal checke: www.kenzarismiddlekata.com