NO JAWS: Young Blood

NO JAWS: Young Blood

(Sweet Home Records) Aus den 2006 gegründeten The Buyable Sluts Wanted For Stealing Virginity wurde 2014 aus rechtlichen Gründen die Band NO JAWS. Die Indie-Noise-Band veröffentlicht mit „Young Blood“ den Nachfolger ihres 2012 erschienenen Debüts „Antacids“. Das Zwicker Trio um Marcus Wellnhofer, Sami Chahrour und Martin Wellnhofer wagen sich erneut in den Dunst von Bands wie Sonic Youth, Mudhoney oder Pavement und überzeugen in Songs wie dem Opener „Aftermath“, „Honey Kid“, den es hier als Video gibt, dem wuchtigen „Fanal“ und dem abschließenden „Phalanx“. Dabei sind No Jaws entsprechend ruppig, laut und ungestüm bei der Sache, und verleihen dem Album seinen besonderen Charakter. Das einzige was bei No Jaws stört, dass sich das Trio zu sehr an die Vorbilder orientiert und zu wenig Eigenständig klingt. Nichtdestotrotz ist „Young Blood“ ein kurzweiliges Album, aber anno 2014 darf Indie-Noise etwas mutiger sein!

7 out of 10 stars (7 / 10)

Info: www.facebook.com/nojaws