THE PICTUREBOOKS: Imaginary Horse

THE PICTUREBOOKS: Imaginary Horse

(Nois-O-Lution / Indigo) Den eigentlichen Plan, drei Alben innerhalb eines Jahres zu veröffentlichen, haben The Picturebooks nach ihrem zweiten Album „Artificial Tears“ 2010 verworfen. Die Band schrumpfte vom Trio zum Duo und wer die Band auf facebook verfolgte, der sah Fynn Grabke und Philipp Mirtschink beim Skaten und beim Schrauben an ihren Customer-Bikes, als im Studio neue Songs einzuspielen. Letztes Jahr ging es in die Staaten, wo sich das Duo einen Van mietete, um überall zu spielen, wo man sie gelassen hat. Von den Weiten der Staaten inspiriert, ging es ins heimatliche Studio von Vater Claus Grabke, wo die musikalische Erfolgsgeschichte fortgesetzt wurde. Taumelnd und krachend vollführt die Band den Spagat zwischen Lärm und Rock. Ein treibendes Schlagzeug und packende Riffs halten den Sound der Band in Form. Trotz der minimalischen Instrumentalisierung hat man bei „Imaginary Horse“ nie den Eindruck überfordert zu werden. Was die Sache recht angenehm macht.

8 out of 10 stars (8 / 10)

Info: www.facebook.com/ThePicturebooks