Cosmono: Mountains And Craters

Cosmono: Mountains And Craters

(Klaeng Records) Wenn schon der erste Song eines Debüts unter die Haut geht, hat der Künstler alles richtig gemacht. Nur ein paar Klänge reichen aus, um die Augen zu schließen, damit der Opener „Farside“ sinnlich aufgesogen wird.  Vier Jahre bastelt Frank Schönhofer, der Mann hinter dem Namen Cosmono, an den Stücken seiner ersten Veröffentlichung. Dabei schwebt dem Künstler das Vorhaben- Elektronik und echte Instrumente zu verbinden- im Kopf vor.

Zum blubbernden elektrischen Sound schwingen zusätzlich sanfte synthetische Töne die sich energisch zum pulsierenden Rhythmus hochspielen. In gleicher Weise macht die Gitarre ihre Arbeit und begleitet die Melodien facettenreich, vom dumpfen brummeln bis zum rohen Saitenklang ist alles dabei. Samtartig zieht sich das Organ über die vielfältig kreierte Musik. Diese Mischung macht aus jedem einzelnen Song etwas Besonderes. Verträumt oder tanzbar, schleppend oder flott geformt reihen sich die Tracks experimentell oder mit Indie- Gitarrengeschrammel abwechslungsreich aneinander.

Das Cosmono nicht nur auf leichten Wolken schwebt, zeigt der Musiker mit dem energiereichen Rhythmus von „Olympus Mons“ dann wird es auf „Mountains And Craters mit „We Won´t Fall“ wieder geschmeidig elektrisch. So gedankenverloren wie es beginnt, schließt „Traveling Time“ das erste Album von Cosmono.

8 out of 10 stars (8 / 10)

Info: www.facebook.com/cosmono.de