FFS (Franz Ferdinand and Sparks)

Franz Ferdinand and Sparks

(Domino Records) Die Jungen lernen von den Alten, oder ist es anders herum? Im Fall Franz Ferdinand und Sparks kann man nicht genau sagen, ob die Aussage zutreffend ist. Die Brüder Ron und Russell Mael existieren jedenfalls schon 30 Jahre länger als ihre jungen Kollegen. Doch ihre musikalischen Erfahrungen packen sie gekonnt und freudvoll in das gemeinsame Projekt FFS. Die Songs des gleichbetitelten Albums sind für Fans der Sparks, sowie den Franz Ferdinand Anhängern kein hart zu hörendes Experiment. Im Gegenteil, niemand der beiden Kollaborateure verbirgt hier seine klangvolle Herkunft, die hervorragend zusammenpasst. Manchmal entsteht dabei der Eindruck, dass sich die Herren nicht erst seit gestern zusammen getan haben.

Nach dem ersten Durchgang erweckt FFS den Eindruck, dass die beiden schon immer zusammen arbeiten. Der poppige Gitarrensound von Franz Ferdinand ergänzt sich mit der Elektronik des Sparks- Sounds. Selbst die Stimmen von Alex Kapranus und Russell Mael verschmelzen übergangslos ineinander.
Auch wenn kein explosiver Hit die Zusammenarbeit der beiden Bands kürt, sorgen Stücke wie der in Sparks Manier klingende Opener „ Johnny Delusional“ und das anschließende „Call Girl“ welches schier im FF Sound blitzt, für heitere Minuten. Die humorvollen Stücke können locker weggehört werden und sorgen gleichzeitig für gute Laune. Die Schablone Franz Ferdinand und Sparks passt zweifelslos perfekt aufeinander.

7 out of 10 stars (7 / 10)

Info: www.ffsmusic.com