Holy Esque: Submission

Holy Esque: Submission

(Beyond The Frequency) Auf ihrer selbstbetitelten Debüt EP (2012) hinterlassen die Schotten einen eisigen Eindruck der Gänsehaut verursacht. Holy Esque hellen mit ihrem Sound das Stimmungsbarometer der schroff liebenden Gitarrenklang- Gesellschaft gehörig auf. Die schrammelnden Instrumente werden mit einem druckvollen Schlagwerk, sowie dezenter Elektronik klangreich abgerundet und zusätzlich mit einem eigensinnig, vibrierenden Gesang und allerlei Wehmut Phasen ausgestattet.

Auch das neue Minialbum „Submission“ wird mit positiver Traurigkeit und Bombast stimmungsvoll in Szene gesetzt. Schon die ersten flirrenden Klänge des Openers, mit den gegensätzlich wummernden Drums, verbreiten ein gutes Gefühl, welches den Pulsschlag anregt. Der Surf- Pop der den Anfang von „Gulf“ einläutet wird dem zittrigen Organ von Pat Hynes und einem hämmernden Rhythmus kombiniert. Der üppig, teils dumpfe Gitarrenklang lässt nicht lange auf sich warten und breitet sich in „Strange“ ausgiebig aus.

Die sanfte Energie von „Throns“ wirkt zunächst beruhigend, damit das aufgebaute Adrenalin langsamer durch den Körper fliesst. Doch vom Moment zu Moment türmen sich die einzelnen Klänge zu einer haushohen Melodie auf und setzen dem triumphierenden Abschluss das pulsierendes i- Tüpfelchen auf.

9 out of 10 stars (9 / 10)

Info: www.facebook.com/HolyEsque