Last Days Of April: Sea Of Clouds

Last Days Of April: Sea Of Clouds

(Tapete Records) Der mittlerweile neunte Longplayer der schwedischen Emo (mittlerweile Indie) – Band rund um Mastermind Karl Larson ist draußen. 20 Jahre sind die Herrschaften jetzt schon unterwegs und brachten frühe Emo-Meilensteine wie das legendäre „Angel Youth“ (2000) heraus. Vom Emo zum Indie bis hin zum Americana Sound. Karl Larson zählt zu den abwechslungsreichen Musikern seines Landes. Aufgenommen wurde „Sea Of Clouds“ in den legendären Atlantis Studios in Stockholm (ABBA, The Cardigans), wobei Larson größtenteils auf digitale Technik verzichtete, wodurch die Aufnahmen einen analogen Charakter erhielt. Musikalisch hat sich, wahrscheinlich zur Freude manch eingefleischter Fans, nicht viel verändert. Die Lieder sind noch immer getragen von dieser süß bitteren Melancholie, den gefühlvoll geschrammelten, catchy Gitarrenlinien, und natürlich der leidvollen, unverwechselbaren Stimme von Karl Larson. Last Days Of April sind einiger der wenigen Bands, die vom Emo Hype der Nullerjahre es geschafft haben, sich derart weiterzuentwickeln, dass die Schublade „Indie“ genau das Richtige ist. Auch wenn die großen Tage des Emos schon lange vorbei sind, beim Hören von „Sea Of Clouds“ dürften dem ein oder anderen dennoch einige Erinnerungen wieder zum Vorschein kommen.

8 out of 10 stars (8 / 10)

Info: www.ldoa.com