Demon’s Eye: Under The Neon

Demon's Eye: Under The Neon

(MMS / Alive) 13 Jahre hat es gedauert bis sich die Siegener Deep Purple Tribute- Band mit eigenen Songs präsentiert. Im Herbst 2015 steht der zweite Longplayer von Demon`s Eye bereit die alte Zeit im unverkennbaren Stil ihrer britischen Vorbilder aufleben zu lassen.
Auch beim zweiten Album sorgt die Stimme von Doogie White für den richtigen Ton. Er setzte seine Stimme schon bei Richtie Blackmore´s Rainbow kraftvoll ein und ist aktuell auch Sänger der Michael Schenker Group.

Ein langes melodisches Intro leitet das Album ein. Schon beim Opener klingt die Liebe zum Original unverkennbar, wenn die ersten markanten Orgelklänge zwischen griffige Gitarren einsetzen. In Oldschool- Hardrock- Manier rocken die fünf temporeich weiter. Lange Gitarrensoli unterbrechen die komplexen Stücke, die sich melodisch aus wechselnder Geschwindigkeit zusammenfügen. Mit Genretypischen Gesang werden die Worte hochtönig zu sägenden Gitarren- Rhythmen dazu getan. Zum satten Rocksound werden quirlige Orgelklänge genauso häufig und dick aufgetragen wie die anderen Instrumente der Band, damit die Stücke von „Under The Neon“ den typischen Deep Purple Character erhalten.

Demon`s Eye fabrizieren geradlinigen, schnörkellosen Rock der mitten ins Herz der Vergangenheit trifft. Doch neben den harten und schnellen Sounds, die das Original ziemlich gut triff, wird „Finest Moment“ ein blueslastiges Stück, durch das sich die genussvolle Orgel schleppend zieht. So hat es bei den langhaarigen Progressiv- Rockern schon Anfang der 70er Jahre geklungen. Und wer sich von der alten Machart nicht trennen möchte, bekommt mit „Under The Neon“ den perfekten Trip zurück in die laute Zeit.

7 out of 10 stars (7 / 10)

Info: www.demonseye.com