RANTANPLAN: Licht und Schatten

RANTANPLAN - Licht und Schatten - Cover

(Drakker /Soulfood) Rantanplan blicken auf eine langjährige Bandhistorie zurück. Das erste Release, das Album „Kein Schulterklopfe“, erblickte 1996 das Licht der Welt. Verschrieben hatten sich Rantanplan von Anfang an dem politischen Ska-Punk, damals noch mit den beiden Gründungsmitgliedern Marcus Wiebusch und Reimer Bustorff, die später Rantanplan verließen, um Kettcar zu gründen. Nichtsdestotrotz konnten sich Rantanplan über die Jahre hinweg eine große Fanbase erspielen und zählen zweifelsohne zu einer der wichtigsten Institution der deutschen Ska-Punk Szene.

Mit „Licht und Schatten“ erscheint das mittlerweile neunte Studioalbum. Verglichen mit dem Vorgänger „Pauli“, haben Rantanplan das Tempo bewusst gedrosselt, dass Sänger Torben wie folgt kommentiert: „Ich werde ja nun auch älter, und ich finde, allmählich ist es okay, mal ein bisschen langsamer zu sein“. Textlich gibt man sich zwar nicht besonders originell, aber doch mit einer gewissen Eloquenz weiterhin system- und sozialkritisch. Musikalisch hat man oftmals das Gefühl, dass nicht alles wirklich harmonisch ist und an einigen Stellen es halt schleppend klingt. Man kann zwar als Ska-Punk Band einen Gang runter schalten, aber Rantanplan hätten auf „Licht und Schatten“ auch die Handbremse lösen sollen.

(6 / 10)

Info: www.facebook.com/rantanplanband