Carousel Kings: Charm City

Carousel Kings: Charm City

(Victory Records/Soulfood) Man lernt ja nie aus und so steht bei Wikipedia, dass es sich bei Carousel Kings um eine „Easycore“ aus Lancaster, Pennsylvania handelt. „Easycore“ – also, wer hat sich denn diesen Begriff ausgedacht? Hardcore beeinflusster Pop-Punk klingt wohl nicht cool genug. Egal! Bei „Charm City“ handelt es sich um das Victory Records Debüt der Band um Sänger David Alexander. Nach einigen Veröffentlichungen auf CI Records folgt nun das vierte Studioalbum auf dem Indie-Giganten aus Chicago. Gerade dem College-Alter entsprungen spielt diese Band genau den Sound, den man klischeemäßig aus US-College Filmen kennt. Das ist alles ganz nett anzuhören und die Songs direkt eingängig. Ab und so die wird der cleane Gesang vom bösen Geschrei von Bassist Cody Williams unterbrochen. Aber das kennt man ja. Letztendlich ist Carousel Kings ein Album für beseelte Stunden auf entsprechenden College-Partys gelungen. Mehr aber auch nicht. Mal davon abgesehen, dass der Bandname echt kacke ist.

(6 / 10)

Info: www.facebook.com/carouselkings