STRAIGHT FRANK: „Alles andere als ein sonniges Wohlfühlalbum“

Die schwedische Band Straight Frank wollen dem Rock etwas zurückgeben, was ihrer Meinung nach im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends verloren ging: Authentizität. Und das mit der der größtmöglichen Direktheit. Das Quartett weiß, wovon sie sprechen. Denn nicht nur Gustavsson, Sänger und Gitarrist von Straight Frank, sondern auch seine Band-Kollegen, Drummer Kaspar Lindgren und Bassist Henrik Edenhed, haben allesamt in ihrer schwedischen Heimat eine Menge Meriten als Produzenten und Songwriter für andere Künstler und Bands gesammelt. Mit ihrem selbstbetitelten Album wollen Straight Frank nun auch hierzulande durchstarten. Die Chancen dazu stehen gut.

Aus Schweden kommen regelmäßig großartige Bands. Wie passen Straight Frank in dieses Bild?

Es stimmt, dass aus Schweden jede Menge erfolgreiche Bands stammen. Deren Erfolg reflektiert sich auf die ganze Musikszene in Schweden. Dadurch sind die Vorrausetzungen für neue Bands einfach super und alle profitieren davon.

Habt ihr bereits eine große Fangemeinde in Schweden?

Wir haben sehr treue Fans, die uns seit den ersten Shows begleiten. Die waren auch ziemlich frustriert, als unser Label bankrott ging und wir nicht unser geplantes Album veröffentlichten. Deshalb sind wir jetzt froh mit Sony einen neuen Partner gefunden zu haben.

Was steckt hinter Straight Frank und wir seid ihr auf Rockmusik gekommen?

Wir tummelten alle in der schwedischen Rock-Szene und wollten eine Bands, die sich den Teufel schert um irgendwelche Trends. Authentischer Rock’n’Roll, so wie er früher einmal war. Wir fingen an gemeinsam Songs zu schreiben und so ging es stetig voran mit uns.

Schreibt Ihr die Texte gemeinsam und wovon handeln sie?

Yeah, wir schreiben alle unsere Songs gemeinsam. Die Themen unserer Songs variieren dabei natürlich. Größtenteils reflektieren die Songs unsere Gefühlslage. Deshalb ist diese Platte auch alles andere als ein sonniges Wohlfühlalbum.

Welche Bands haben euch musikalisch beeinflusst?

Bands wie Black Sabbath, Kiss, Nirvana, Soundgarden oder Van Halen haben ihren Einfluss in unserer Musik und werden dies auch weiterhin tun. Schließlich sind diese Bands Vorreiter und Wegbereiter des Rock’n’Roll.

Euer Album erscheint in Deutschland auf Sony Music. Der erste Schritt, um letztendlich ganz Europa zu erobern?

Das ist definitiv unser Ziel. Sony Deutschland und Sony Schweden haben den Ball ins Rollen gebracht und was wir bis jetzt erreicht haben ist sehr gut. Jetzt müssen wir auf die Strasse und auf die Bühne. Bis Ende des Jahres werden wir jetzt touren touren und nochmals touren. Darauf freuen wir uns sehr.

Wie sind eure kurz- und langfristigen Ziele?

Momentan wollen wir nur „on the Road“, um so viel wie möglich live zu spielen. Auf lange Sicht, gibt es ziemlich viel woran wir arbeiten. Ein Traum ist es jedoch, einmal die Wembley Arena vollzumachen.

Wie aktiv seid ihr als Liveband?

Yeah, wir lieben es live zu spielen und es ist auch wirklich wichtig für uns. Die Leute, die unser Album kaufen haben schließlich auch das Recht, eine gute Liveshow zu erleben. Im März werden wir in Deutschland sein.

22.3. Berlin – Comet
23.3. Hamburg – Ü & G Turmzimmer
24.3. Leipzig – Sweat
27.3. Köln – Blue Shell
28.3. Frankfurt – Ponyhof
29.3. Hannover – Bei Chez Heinz
30.3. München – Atomic Café
31.3. Freiburg – Great Rang Teng Teng

Danach spielen wir noch eine Tour in Skandinavien, bevor wir im Sommer wieder nach Deutschland kommen, um einige Festivals zu spielen.

Das letzte Wort gehört Euch!

Danke für das Interview! Wir freuen uns sehr auf die Shows im März und hoffen, dass wir uns dort alle sehen!

Info: www.facebook.com/straightfrank

(Markus A. Tils)