BETONTOD: HömmaSammaWommaNomma

(13.01.2013, Köln, Essig-Fabrik) …ein Bier trinken gehen? Und das auf einem Betontod Konzert? Ja, warum nicht, denn Betontod zählen seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Punkrock-Bands. Seit 20 Jahren sind die Rheindorfer aktiv und haben sich in den letzten Jahren eine richtig große und treue Fan-Gemeinde erspielt. Nachdem sich Betontod bereits im vergangenen Mai auf eine ausgiebige Tour eingelassen haben und im Sommer auf diversen Festivals überzeugten, folgte Ende August mit „Entschuldigung für Nichts“ der Nachfolger von „Antirockstars“ und bis dato erfolgreichste Album der Band. Doch bevor Betontod ihren Siegeszug an diesem Abend antreten, durften zunächst nullDB und Spitfire das Publikum ordentlich einheizen und auf Betriebstemperatur bringen. Genau das Richtige, bei den eisigen Temperaturen, die an diesem Abend draußen herrschen. 

Gegen 21:45Uhr betreten Betontod unter euphorischem Jubel die Bühne und starten den Abend mit „Virus“, dem Opener des aktuellen Albums. Trotz des immer wiederkehrenden schlechten Sounds in der Essig-Fabrik, geben Beton alles und spielen sich sehr energiegeladen durch ihr Set. Obwohl die Halle nur zu drei Vierteln gefüllt, ist die Stimmung bestens. Die Leute nehmen jeden Song dankend entgegen, schreien bei jeder Textzeile mit und feiert seine Helden ab. Meister Betontod zeigt sich Publikumsnah, springt in den Graben, hält den treusten der Treusten das Mikro vors Gesicht und überprüft deren Textsicherheit. Neben den alten Klassikern wie „Keine Popsongs“, „Kinder des Zorns“ und „Für die Ewigkeit“ darf auch den Hits von „Entschuldigung für Nichts“  gelauscht werden, wie zum Beispiel „Alles“, „Im Himmel“ und „Dagegenstehen“. Die Songs treffen an diesem Abend den Nerv des Publikums und so entwickelt sich ein kurzweiliges Konzert, dass das Wochenende perfekt abrundet.

Info: http://www.betontod.de/

(Markus Tils)