NIILA: Gespenster

NIILA - Gespenster

(brillJant sounds) Etwas zu sehr wehleidige erklingt der Opener „Mein blaues Pferd“ daher und man verzieht sein Gesicht. Autsch! Die Band aus Braunschweig macht es einem auch nicht leicht auf ihrem zweiten Album. Auf dem Nachfolger von „Abheutsindwirnichtmehralleine“ wird geschrammelt bis sich die Äste biegen. Leider kann man es schlecht verstehen, weil die Aufnahme ziemlich Rumpelkammerhaft wirkt. Stumpf und mono klingen Gitarre, Bass, Schlagzeug und die kratzige Stimme von Daniel Hirschligau. Ein wenig Garage, Grunge und brachialer Indie-Rock treffen aufeinander und harmonieren nicht. Warum NIILA als die „coolere Version Vierkanttretlager oder Auletta“ bezeichnet werden, kann man an dieser Stelle nicht nachvollziehen.

Mach den Scheiß aus“, höre ich es aus dem Wohnzimmer. Okay, ich kann es nachvollziehen.

Am Ende des Tages ist es Kunst. In diesem Sinne nur für eingefleischte Fans.

3 out of 10 stars (3 / 10)

Info: www.facebook.com/niilamusik