William’s Orbit: Eurydice

Williams Orbit

(Bazooka Records) Die Liebe ist und bleibt ein ständiges Thema und wird wie eh und jeh, von Mann und Frau, immer gerne für jeden Musikstil passend verarbeitet. Auch die fünf Herren von William’s Orbit nehmen sich dem Thema Liebe, Leiden, Leidenschaft an.

Mit rauchiger Stimme legen sich die Worte auf den rockigen Indiesound. „Lullaby“ eröffnet die rhythmusvolle EP. Auch wenn es dem Titel nach ein Wiegenlied ist, bewirkt die Gitarrenmelodie das genaue Gegenteil. Schläfrig macht es auf keinen Fall. Die Sanftmütigkeit und Harmonie auf dem Kurzplayer „Eurydice“ kommt immer wieder an die Oberfläche der Songs, dennoch bleibt es ein energievolles Album das nicht in kitschigen Liebesliedern ertrinkt, sondern hymnisch aufsteigt.

Damit alles authentisch und leidenschaftlich klingt wurde das Album live eingespielt. Dadurch bekommen die Songs ein ganz besonderes Flair verpasst. Selbst die raubeinige Stimme wirkt zum ungeschliffenen gitarrigen Melodieherz von „Take Your Time“ sauber aber roh und befestigt sich zur Soundkulisse.

Orgel und Drums werden in „Searching“ erstmal verbannt und kommen nur seicht daher. Dafür steht das Akustische Spiel im Vordergrund. So wird auch dieser Teil des Spielens abgedeckt, der bei William’s Orbit gleichermaßen dynamisch klingt und der Hörer beim Fuß zum Takt wippen eine gute Kondition haben muss.

7 out of 10 stars (7 / 10)

Info: www.williams-orbit.de