Contamination: Nightmare Asylum

Contamination: Nightmare Asylum

(7hard / Membran) Einen typischen Werdegang haben die Esslinger bis jetzt dato zu verzeichnen. 2008 gegründet wurde erst einmal gecovert was das Zeug hält. Doch das reicht nicht und so schrieb man schnell die ersten eigenen Songs. Ursprünglich im Death Metal beheimatet, legen Contamination mehr Wert darauf ihre Trash-Einflüsse in die Auslage zu stellen. Ähnlich wie auf dem 2011 Referenzwerk mit dem lateinischen Titel „Globus Inversus“ feuert das Quartett aus allen Rohren, spuckt Gift und Galle und versucht möglichst alles und jeden, der sich in den Weg stellt ohne lange Umschweife platt zu walzen. In Punkto Songwriting gibt es auf „Nightmare Asylum“ nichts auszusetzen und technisch befindet man sich auf einem hohen Niveau. Contamination wollen doch, dass der Hörer Spaß an der Mucke hat, der Metalhead soll schließlich den Rhythmus nachvollziehen können zudem er seine Matte in den Wind hängt. „Nightmare Asylum“ ist eine trendlose Erscheinung, die schnörkellose Riffs mit drückenden Drums und brachialer Ausstrahlung mit erfrischender Geradlinigkeit verbindet.

8 out of 10 stars (8 / 10)

Info: www.contaminationband.com