Yellowcard: Lift a Sail

Yellowcard: Lift a Sail

(Razor & Tie / Rough Trade) Das Besondere an Yellowcard ist, dass sie ihn ihrem melodiösen Pop-Punk eine Violine eingebaut haben. Über die Jahre hat sich dieses Instrument als typisches Markenzeichen der Band aus Jacksonville, Florida gefestigt. Nach einigen turbulenten Monaten ist „Lift A Sail“ das erste Album auf dem neuen Label Razor & Tie. Dazu verließ im März der langjährige Drummer Longineu W. Parsons die Band und wurde für die Aufnahmen durch Anberlin Drummer Nathan Young ersetzt. Für die Aufnahmen zu „Lift A Sail“ gingen nach Los Angelas, um in den The Casita Studios unter Neal Avron (New Found Glory, Fall Out Boy, Weezer,Linkin Park) die Platte aufzunehmen. Yellowcard drehen auf Lift A Sail“ hier und da die Schrauben, um Veränderungen herbeizuführen. Der Pop-Appeal ist zurückgegangen und es ist eine Spur rockiger und dichter geworden. Es ist genau diese Art von Veränderung, die im Rahmen bleibt und den eingefleischten Fan nicht allzu sehr verschrecken soll. Ein gelungenes Album mit guten Songs wie „One Bedroom“, „Transmission Home“, „Crash The Gates“ und „Make Me So“ und wenigen Aussetzern wie „Fragile and Dear“. Auch der Einsatz von Memphis May Fire Frontmann Matty Mullins, der bei „The Deepest Well“ sein Stelldichein gibt, ist gelungen.

7.5 out of 10 stars (7,5 / 10)

Info: www.yellowcardrock.com