Engelsstaub: The 4 Horsemen Of The Apocalypse

Engelsstaub: The 4 Horsemen Of The Apocalypse

(Apollyon /Broken Silence) Engelsstaub ist eine künstlich hergestellte Droge. Die Wirkungsfolge dieses Rauchgiftes kann Schizophrenie ähnliche Wahnzustände auslösen. Engelsstaub nennt sich allerdings auch eine Band aus Kassel, die sich seit Anfang der 1990er Jahre dunkler Töne bedient. Das neue Album „The 4 Horsemen Of The Apocalypse“ macht da keine Ausnahme und ist für den Hörer nicht einfach zu verkosten.

Der biblische Titel des aktuellen Albums schmückt ebenfalls schon zahlreiche Werke anderer Künstler in Film und Musik. In diesen beiden Rubriken kann auch die neun Track CD von Engelsstaub eingeordnet werden. Mit schweren elektronischen Klängen startet experimentell der Opener „The Beginning Of The End“. Mit kratzig, verzerrter Stimme folgt ein Johnny Cash Cover, bevor es im Düsterklang mit kalter Stimme und engelsgleichen Chören weitergeht. Bläser treten immer wieder zwischen den pulsierenden Rhythmus der Drums ins Licht. Der Gesang wird auf „The 4 Horsemen Of The Apocalypse“ nur zögerlich hinzugefügt, oder zum Fantasie anregen- wie bei einer spannenden Filmszene- kryptisch auf den komplizierten Sound gesetzt. „The 4 Horsemen Of The Apocalypse“ bleibt ein schwieriges Hörerlebnis, welches erst zum Schluss mit „The Awakening“ ein einziges Mal etwas geschmeidig wird.

5 out of 10 stars (5 / 10)

Info: www.engelsstaub.de