THIS APRIL SCENERY: Liminality

THIS APRIL SCENERY - Liminality

(Midsummer /Cargo Records) Schnallt euch bitte an, lehnt euch zurück und haltet euch gut fest! So sollte die Einweisung in das neue Werk von The April Scenery sein, denn „Liminality“ gibt über eine halbe Stunde Vollgas, ohne auch nur einziges Mal abzubremsen. „Liminality“ ist das zweite Album der Kölner Band um den Musikproduzenten, Soundtüftler und Multiinstrumentalisten Nico Vetter, die mit ihrem Debüt „Abscence Makes The Heart Grow Fonder“ (2012) und der EP „Concrete Garden“ (2013) bereits auf sich aufmerksam machten und vor allem mit Kraft und Intensität bisheriger Genrekonventionen überwunden haben. Und genau dort knüpfen sie nun fast vier Jahre später wieder an, lassen daran bereits schon beim Opener „Mallory Bloom“ keinerlei Zweifeln aufkommen. Gut durchdachte Arrangements treffen auf eine abwechselnd sanfte und raue Stimme die von Verunsicherung und coming of age erzählt. Bei „Modern Hustle“ gibt es herrlich frickelige Gitarrenriffs und „Windy Chill“ versetzt den Hörer in eine besondere Atmosphäre. Zehn eigenständige Songs, die Fans von progressivem Hardcore begeistern werden.

8.5 out of 10 stars (8,5 / 10)

Info: www.facebook.com/thisaprilscenery